Zauberschule im Magischen Zirkel Wuppertal e. V.

Ein Bericht von Mike Sönnecken

Am 6. Juli 2011 feierte die Klasse MA der GSG »Thorner Straße« ihre jährlich wiederkehrende Verabschiedung der Viertklässler. Die M-Klassen (Montessouri-Klassen) der »Thorner Straße« sind jahrgangsübergreifende Klassenverbände (Schuljahre 1-4), so dass jedes Jahr einige Schüler die Klasse nach Beendigung des vierten Schuljahres verlassen.
Üblicherweise gestalten die Abgänger der Klasse MA, unterstützt von einigen Eltern, zu diesem Anlass ein Programm für die Veranstaltung, die ansonsten aus Grillen und fröhlichem Beisammensein besteht. Eine schöne Tradition, zu der in diesem Jahr ein Zauberprogramm von den Viertklässlern dargeboten wurde.

Da meine Tochter Alicia diesmal zu den Abgängern gehörte, kam der Gedanke, dass in diesem Jahr die Kinder mit mir ein Zauberprogramm gestalten und vorführen wollten.

Wir trafen uns zum ersten Mal ca. acht Wochen vor der Veranstaltung, um für jedes der Kinder ein Kunststück auszusuchen. Ich habe zu diesem Zweck das eine oder andere, das ich für kindgeeignet und nicht zu schwer hielt, vorgeführt, und wir haben uns darüber hinaus noch Teile aus den »Defekten Effekten« von Ken Bardowicks angesehen. Danach war es klar: drei der Kinder wollten etwas mit Karten vorführen, eines eine Seilroutine und eines eine Routine mit den Ninja-Ringen.

An diesem ersten Tag wurde noch das Forcieren einer Karte geübt; Seile und Ninja-Ringe erstmal vom Ablauf her durchgesprochen.
Mit Alicia und Annika (Ringe und Seile) wurde noch einmal ein Intensiv-Nachmittag eingelegt; mit den anderen dreien ein Zwischen-Check, um evtl. aufgetretene Schwierigkeiten beim Üben zu besprechen und zu lösen.

Am Samstag vor der Veranstaltung fand für alle eine Generalprobe statt.
Für Leonard gab es am Sonntag noch eine Einzelprobe, denn er hatte sich das Kartenstechen im Ballon (vgl. »Defekte Effekte«) ausgesucht und der Bewegungsablauf saß noch nicht so richtig.

Der große Tag

Nachdem die Zauberer eingeschworen waren und wir den Ablauf ein weiteres Mal durchgesprochen hatten, ließen sie sich nicht mehr bremsen: Info: Zum Vergrößern mit der rechten Maustaste auf eines der Bilder klicken.

Tanja ließimage009 eimage006inen Zuschauer eine Karte „frei“ bestimmen und zurück in das Spiel mischen, um diese dann wieder zu finden. Dazu wurde das gesamte Spiel zusammen mit einer »magischen Mausefalle« in einen Beutel geworfen. Die Falle schnappte deutlich hörbar zu und fand so die Karte des Zuschauers.

Alicia Alicia Alicia

 

Alicia  erzählte eine Geschichte von ihrer Familie (Vater, Mutter, Alicia und Bruder), die sie anhand der Ninja-Ringe verdeutlichte.

LeoLeonardnLeonardLeonardard führte, wie gesagt, das Kartenstechen durch den Luftballon durch. Weil er aber panische Angst vor  platzenden Luftballons hat, w urde ihm eine Schutzbrille verpasst. Die Präsentation des Kunststücks war der absolute Brüller, da sich Leonard als „Rampensau“ par excellance entpuppte und alle eine Menge Spaß hatten. Auch der Bewegungsablauf funktion ierte diesmal.

 AnnikaAnnikaAnnikaAnnika

Dann kam Annika mit der Seilroutine. Als Kleinste von allen trat sie auf einem Stuhl stehend auf und erzählte uns eine Geschichte über Spaghetti, die sie sich selbst ausgedacht hatte. Am Ende sind die Spaghetti zu Makkaroni mutiert, da die Enden aus der Tasche durch die Hohlräume der Makkaroni bis zur Hand wanderten und die Mitte schließlich in der Tasche war.

Annika Annika Annika Annika

Im Anschluss ließ sie sich von zwei Mitschülerinnen fesseln und zeigte eine superschnelle Entfesselungsnummer.

 

 

Finale

Ichglaube dass an diesemTag nicht nur die Zuschauer, sondern auch die Kinder eine Menge Spaß hatten. Einige Kinder haben schon den Wunsch geäußert, dass sie gerne dranbleiben würden – auch wenn das viel Üben bedeutet. Es sind echte Talente darunter, und es wäre toll, wenn der eine oder die anderehier eine Zauberkarriere gestartet hätte.

Allen Eltern vielen Dank für ihre Kooperation und das Einverständnis, die Bilder mit dem Bericht zu veröffentlichen.
Danke auch an Frau Winter, die Klassenlehrerin der MA, für die Mühe, Hingabe und Freude bei der alljährlichen Organisation des Festes.